Bewegung ist Leben. Dieses Credo der Osteopathie gilt für alle Lebewesen. Kann sich ein Organismus nicht mehr entsprechend seiner Biomechanik und Anlagen bewegen, wird aufgrund der körperlichen und psychischen Zusammenhänge das gesamte System gestört und es können gravierende Erkrankungen und Schäden entstehen. Daher sollten wir nicht nur bei uns selbst, sondern auch bei unseren Pferden dafür sorgen, dass der Körper seine Aufgaben und Funktionen ohne Störungen bewältigen kann.
Osteopathie – warum und wofür?
Blockierte Wirbel und Gelenke sowie aus der Balance geratene Muskulatur können große Schmerzen verursachen, im chronischen Zustand sorgen sie für Dysbalancen in der Muskulatur und können Ursache für weitere Blockierungen sein. Dies ist besonders für das Lauftier Pferd ein großes Problem, wenn es in seiner Beweglichkeit und Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Mit den manuellen Behandlungsmethoden der Osteopathie können diese Läsionen gelöst werden. Die Osteopathie arbeitet nach dem Ursachen-Prinzip. Wir möchten nicht das Symptom bekämpfen, sondern das ursächliche Problem behandeln und so weit wie möglich und sinnvoll beseitigen. Bei einer Therapie lassen wir uns vom Pferd leiten, dessen Körper uns sagt, was zu tun ist. So können wir den Tieren gezielt helfen, sich wieder besser bewegen und fühlen zu können.
Die energetische Osteopathie als sanfte und ganzheitliche Methode ist somit eine sinnvolle Therapie für Reha-Pferde, für die Behandlung von Traumata, Stürzen und sonstigen Mängeln und Einschränkungen im Bewegungsapparat, kann aber auch bei tiefergehenden Missständen wie Unstimmigkeiten in der Verdauung und daraus entstehende Folgeerscheinungen, Störungen im Immunsystem oder psychologischen Problemen eingesetzt werden.
Mit der traditionellen chinesischen Medizin bietet sich eine faszinierende energetische Ergänzung zur manuellen Behandlung, mit welcher wir Heilungsprozesse unterstützen oder sogar anschieben können.



